Die jüngsten und der älteste Schüler der Musikschule Bad Arolsen: Hartmut Palm inmitten einer Gruppe der musikalischen Früherziehung. (Foto: am)

Bad Arolser Musikschule hat für alle Altersgruppen eine Menge zu bieten

BAD AROLSEN (am). Wie geht das? Ist das so richtig? - Das sind typische Fragen, die Schüler an ihre Lehrer stellen. Doch etwas unterscheidet die Musikschule grundlegend von anderen Schulen: Jung und Alt lernt gemeinsam und hat oft dennoch andere Ziele.

Dass Musik sich positiv auf die Entwicklung von Kindern auswirkt, beweisen viele Studien. Deshalb wird auch in der Musikschule schon seit einiger Zeit der Musikgarten und die musikalische Früherziehung angeboten, in denen Kinder schon ab 18 Monaten musizieren können.

Aber auch ältere Menschen haben Spass an der Musik. Der 72-jährige Hartmut Palm ist ältester Schüler der Musikschule. Er hat schon immer viel musiziert, doch erst vor etwa vier Jahren hat er sich dazu entschlossen, den richtigen Umgang mit seinem Cello unter fachkundiger Anleitung zu erlernen. Heute würde er jedem raten, sein Instrument erst richtig zu lernen, bevor sich unbewusst Fehler einschleifen. Palm hatte Schwierigkeiten, seine langjährig eingeübten Fehler zu korrigieren und genießt es nun, sofort auf diese aufmerksam gemacht zu werden.

Doch neben den jungen und älteren Schülern, für die das Musizieren eine lieb gewordene Freizeitbeschäftigung darstellt, gibt es auch ein paar Musiker, die durch die Musikschule ihre große Leidenschaft zur Musik entdecken konnten und deshalb vorhaben, diese zu ihrem Beruf zu machen: So zum Beispiel der mehrfach ausgezeichnete Preisträger Moritz Wotzlaw.

Bestens vorbereitet

Für den 18-Jährigen ist Musik "spirituelle Erfüllung" und gibt ihm die Möglichkeit, seine Gefühle auszudrücken. Seit seinem Erfolg beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" sieht er die Möglichkeit zu einem Musikstudium und will somit seiner Leidenschaft beruflich nachgehen. Besonders gut findet er es, daß er bei seinem Gitarrenlehrer stetig Unterstützung findet und er sich mit seinen Fragen immer an ihn wenden kann.

Er ist überzeugt, daß seine Berufswahl durch die Musikschule erleichtert wurde und fühlt sich auf sein Studium bestens vorbereitet.

Moritz Wotzlaw wünscht sich, daß die theoretische Ausbildung ausgeweitet wird. Musikschulleiter Daniel Senft hat auch schon Ideen zur Verbesserung: "Demnächst möchten wir einen Theoriekurs anbieten, um so besonders interessierte Schüler noch besser fördern zu können", sagt Senft.

Auch vom Umzug der Musikschule erhofft sich der Leiter noch bessere Unterrichtsmöglichkeiten, denn die neuen Räume bieten mehr Platz und erlauben somit, den Unterricht unter einem Dach abzuhalten, was alle Schüler und Lehrer mehr vereint.

Quelle: WLZ vom 7. November 2006


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