Benefizkonzert der Musikschule im voll besetzten Bürgerhaus - Vertreter des Magistrats vermisst

VON ELMAR SCHULTE

Bad Arolsen. Mehr als 150 Musiker und Tänzer machten am Sonntagnachmittag das Benefizkonzert des Fördervereins der Musikschule zu einem schönen Erfolg, der allerdings von der Tatsache getrübt wurde, dass kein städtischer Vertreter die Leistungen des Musikernachwuchses zur Kenntnis nahm.

Mit deutlichen Worten kritisierte Musikschulleiter Daniel Senft, dass die Arolser Schule, an der zurzeit rund 650 Schülerinnen und Schüler von 26 Lehrkräften an vielen unterschiedlichen Instrumenten ausgebildet werden, von städtischer Seite fast gar nicht wahrgenommen werde.

Ohne den Förderverein könnte sich die Schule auch die angemieteten Räume nicht leisten. In anderen Städten würden Musikschulen ganz offiziell als Bildungs- und Sozialeinrichtung von den Kommunen unterstützt. Das müsse sich auch in Arolsen machen lassen, brachte es Senft auf den Punkt.

Im voll besetzten Bürgerhaus stellten sich drei Stunden lang Instrumentalschüler und Ensembles der Musikschule mit ihren schönsten Stücken vor.

Eröffnet wurde das Programm vom Celloensemble unter Leitung von Daniel Senft und Dana Schmidt an der Querflöte aus der Klasse von Igor Malkeev.

Die Ballettgruppen unter Leitung von Kirsten Schmidt boten etwas fürs Auge, während die Kleinsten aus dem Musikgarten und der Musikalischen Früherziehung unter Leitung von Elvira Bär besonders das Herz der Großeltern und Eltern ansprachen. Die vier fast erwachsenen Gitarrenspieler Robert Flinkmann, Immanuel Handerer, Melena Ohm und Robin Madsack aus der Klasse von Markus Doli zeigten eindrucksvoll, welche Perfektion erreicht werden kann, wenn sich diszipliniertes Lernen und künstlerisches Talent ergänzen.

Das Blockflötenensemble unter Leitung von Borghild Kailuweit-Salokat eröffnete nach der Pause den zweiten Teil des Konzerts und bereitete die Bühne für Laura Höhle (Klavier) und Christiane Rüter (Geige), die an der Musikschule ebenfalls schon höchste Perfektion erreicht haben.

Kooperation mit Schulen

Wie intensiv der Austausch der Musikschule mit der Christian-Rauch-Schule funktioniert, zeigte das Konzert der CRS-Big-Band unter Leitung von Werner Sostmann. Gemeinsam führten am Ende des Konzerts alle jungen Musiker, von der Blockflötengruppe bis zur Big Band, das Menuett aus Händels Feuerwerksmusik auf.

In der Pause servierten Mitglieder des Fördervereins Getränke und einen Imbiss. Mit einer Spende hatten dann alle Besucher die Gelegenheit, die Arbeit der Musikschule nachhaltig zu unterstützen.

Quelle: WLZ vom 30. September 2008

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