Konzert der Musikschule mit 150 Nachwuchsmusikern im Bürgerhaus

Von Astrid Rau

BAD AROLSEN. Ausgesprochen vielseitig haben sich am Sonntag rund 150 Schüler der Bad Arolser Musikschule bei ihrem Benefizkonzert zugunsten ihres Fördervereins präsentiert. Mit Musikern, die gerade erst laufen gelernt haben, Kindergarten- und Grundschülern bis zu Jugendlichen und Erwachsenen standen fast alle Altergruppen auf der Bühne des sehr gut besuchten Bürgerhauses.

Metal-Fans kennen vielleicht die skandinavische Cello-Band Apocalyptica, die mit Coverversionen von Metallica-Hits bekannt wurde. Mit einer Art Klassik-Variante von Apocalyptica setzen zu Anfang des Konzerts Celloschüler von Musikschulleiter Daniel Senft einen Akzent - zwölf dieser Bassinstrumente auf einmal haben eben einfach einen satten Sound, auch in den höheren Lagen.

Einer von Senfts Schülern machte später mit einem Solostück auf sich aufmerksam: Paul Walprecht spielte einen Romberg-Sonatensatz mit so viel Musikalität, dass man gespannt sein darf, was dieser Junge in Zukunft noch alles vorzuzaubern im Stande sein wird. Auch Christiane Rüter an der Geige und Flötistin Dana Schmidt holten sich mit Soloauftritten ihren verdienten Applaus ab. Wie gut das Tanzangebot der Musikschule unterdessen angenommen wird, zeigten die vielen Ensembles von Lehrerin Kerstin Schmidt.

Den Anfang machten die Sechs- bis Siebenjährigen mit einem sehr putzigen Holzschuhtanz, während die Größeren einen Can Can und Jazzdance vorführten. Die Tänze der erwachsenen Stepptanzgruppe und der Jazzdancer konnten einen als erwachsenen Zuschauer schon etwas beschämen. Die Damen waren so was von fit und sicher in ihren komplizierten Choreographien, dass das aller Achtung wert war. Die Gitarrenensembles von Markus Doli und Borghild Kailuwet-Salokats Flöten sorgten mit den warmen, runden Klängen ihrer Instrumente für Ruhepunkte im Programm, während die Kleinkinder des Musikgartens bewiesen, dass man auch als sehr junger Mensch schon Musik machen kann. Für einen furiosen Abschluss des über zweieinhalbstündigen Konzerts sorgte das CRS-Smoke Revival Orchestra, übrigens ebenfalls fast ausschließlich Musikschul-Schüler.

Sicher war das Konzert reichlich lang - aber dafür auch richtig gut.

SERVICE

Wer beim Konzert Lust bekommen hat, ein Instrument zu lernen, zu singen oder tanzen, kann sich an die Musikschule Bad Arolsen wenden, Telefon 05691/40131. Auch der Förderverein der Musikschule freut sich über weitere Unterstützung: Auskunft, 05691/1883 (ad) www.musikschule-bad-arolsen.de


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